Gold in der Hitze von Spanien

Monika Ammann kann ihren WM-Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Sie gewinnt an der Senioren-WM in der Kategorie W65 überlegen die Goldmedaille.

Dabei hatte Monika im Vorfeld den Lauf in der Stadt Girona im Nordosten Spaniens aus technischer Sicht noch als einen der schwierigsten OL-Sprints überhaupt eingestuft: «Es ist ein ständiger Wechsel von Treppen hinauf und hinunter, von verwinkelten, teils engen Gassen. Dazu kommen Tore und Brücken und die Frage, ob überhaupt und welche ich wählen muss und soll.»

Die Antwort von Monika hätte nicht eindeutiger sein können. Nachdem sie schon am Vortag ihren Vorlauf gewonnen hatte, distanzierte sie heute Sonntag im A-Final die zweitplatzierte Ukrainerin bei einer Siegerzeit von 13:15 Minuten um 40 Sekunden und die drittrangierte Französin um weitere 47 Sekunden. Erst ab Rang drei werden die Zeitabstände deutlich kleiner. Die OLG gratuliert ganz herzlich zu Monikas fünftem Senioren-WM-Titel.

Mario Ammann, der wegen einer langwierigen Verletzung nicht fit antreten konnte, musste sich bei M65 mit dem 16. Rang begnügen, nachdem er in seinem Vorlauf noch den zweiten Platz belegen konnte: „Ich habe drei Patzer zu beklagen, die nicht passieren sollten. Das ist die eine Hälfte des Rückstandes. Ich kann seit anfangs April kein Lauftraining mehr machen. Darum fehlte mir der Speed. Wenn die Schnellsten richtig Gas geben, dann geht die Post ab!“

Rolf vor der Kathedrale von Girona

Rolf Wüstenhagen beendete seinen Lauf bei M55 mit neun Sekunden Rückstand auf die Top Ten auf Rang 15. Vor dem zweitletzten Posten lag er sogar noch auf Diplomkurs, wählte dorthin aber die Süd- statt die Nordroute und verlor dabei über eine Minute.

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