Nesa Schiller (Junioren-WM) und Eliane Deininger (Elite-Weltcup) sind an diesem Wochenende im nordschwedischen Lulea im Einsatz. Sie gewinnen insgesamt drei Dipolme.

Das international wertvollste Resultat gelang Eliane Deininger gleich zu Beginn der Wettkämpfe. Im Sprint belegte sie mit dem sechsten Platz inmitten von Nordländerinnen einen Diplomrang. «Ich bin zufrieden. Es war ein solides Rennen», meinte Eliane. Als «wild und schnell» beschreibt sie die Bahn, die gekonntes Abwechseln von Aufpassen und Vollgasgeben erforderte. Am Tag darauf resultierte über die Mitteldistanz ein 19. Rang, wiederum als bester Schweizerin, ehe am Sonntag in der Staffel mit dem vierten Rang hinter dem rein skandinavischen Podest erneut ein Diplom winkte. Eliane übernahm an achter Stelle von der Startläuferin und übergab an zweiter Stelle der Schlussläuferin, die gegenüber den Nordländerinnen einen schweren Stand hatte.

Auch Nesa Schiller konnte sich im kalten Norden ein Diplom sichern. Nach den Rängen 13 (trotz Stockverlust) und 14 in den beiden Einzelwettkämpfen holte sie am Sonntag in der Staffel einen sechsten Platz. Nesa, die krankheitsbedingt nicht eine ideale Vorbereitung hatte, war ebenfalls als mittlere Läuferin im Einsatz und konnte sich rangmässig vorarbeiten.
Heute Montag wurden die internationalen Wettkämpfe im hohen Norden mit der Langdistanz abgeschlossen. Eliane kam als beste Nicht-Nordländerin auf den elften, Nesa auf den zwölften Platz. Damit wird Eliane nach sechs Weltcuprennen in der Zwischenwertung auf dem siebten Rang geführt.